Donnerstag, 18. März 2021

Frühling mit deinem Hund

 

Der Frühling steht vor der Tür. Ab dem Wochenende werden die Tage wieder länger als die Nächte sein (Tag und Nacht-Gleiche 2021: 20. März 2021). Wir können hoffen, dass es nun endlich wärmer wird und hoffentlich auch etwas sonniger. 


 

Die für viele Hundebesitzer schönste Jahreszeit steht demnach vor der Tür, wobei natürlich auch der Herbst etwas hat. Vermehrt wirst du auch auf verwirrte Rüden treffen, denn viele Hündinnen sind nun auch läufig. Frühlingsgefühle überall. Gerade in der Tierwelt. Und Pflanzenwelt. 

 

Frühling - die schönste Jahreszeit mit Hund

Während der Sommer für viele Hunde einfach zu heiß ist (heißes Pflaster) und der Winter wegen Salz und Rollsplitt seine Tücken und Gefährlichkeiten hat, sind Herbst und eben Frühling einfach nur schön. Die Beobachtungen, dass im Winter auch weniger Hunde zu sehen sind, lässt auch darauf schließen, dass sich in dieser Zeit nicht ganz so viel bewegt wird. Wenn Du mit deinem Hund im Winter auf Sparflamme gelaufen bist, solltest du es jetzt bei schönem Wetter auch etwas langsamer angehen. Eure Kondition sollte, gerade nach dem Corona-Winter, langsam aufgebaut werden.

Wicht: Brut- und Setzzeit ab Frühling

Jetzt im Frühling solltest du mit deinem Hund aber einiges beachten: In einigen Gegenden hat bereits am 1. März 2021 die Brut- und Setzzeit begonnen! Das heißt: In der Natur ist Fortpflanzung angesagt. Demnächst wird es also auf dem See wieder Entenküken geben, im Gebüsch Nester und natürlich auch vierbeinigen Nachwuchs im Wald. Und auch im Boden tut sich einiges. Mäuse, Maulwürfe und oberhalb die Eichhörnchen müssen geschützt werden.

Damit gilt spätestens ab dem 1. April (in Hamburg zum Beispiel schon ab dem 1. März) strenge Leinenpflicht im Wald. Und diese gilt mindestens bis in den Sommer hinein (in NRW bis Ende Juli 2021). Die Leinenpflicht gilt auch für Hunde, die (angeblich) so gut hören. Übrigens: In den meisten Wäldern müssen Hunde auch außerhalb der Brut- und Setzzeit auf den Wegen bleiben!

Giftige Pflanzen

Im Frühling solltest du auch darauf achten, welchen Pflanzen sich dein Hund nähert. Insbesondere auf Welpen und Allesfresser solltest du gut aufpassen. Schnuppert dein Hund eher desinteressiert an Grünzeug und bunten Blüten, dann kannst du recht entsannt durch den Frühling gehen. Aber nicht alles, was gut aussieht, ist ungefährlich. Aufpassen musst du bei Maiglöckchen und Krokussen. Die beiden Blüten, die als erstes ihre Köpfchen aus dem Boden strecken.

Folgende Pflanzen können sehr gefährlich für deinen Hund werden:

  • Krokusse
  • Maiglöckchen und Schneeglöckchen
  • Osterglocken bzw. Narzissen
  • Hyazinthen
  • Tulpen
  • Iris
  • Gladiolen

Das ist eine Liste der gefährlichen Frühlingsblumen, es gibt natürlich noch viel mehr Pflanzen, auf die Hunde mit erbrechen, Durchfall und Krämpfe reagieren können!

Fehlwechsel steht an

Wenn es wärmer wird, reagieren Hunde mit Unterwolle meist mit dem Fellwechsel. Die meisten Hunde werden das ganz gut ohne dich hinbekommen, aber du kannst jeden Hund natürlich mit Bürsten und Fellpflege dabei unterstützen.

Zeckenzeit beginnt auch

Ab ca. 8 Grad Außentemperatur sind auch Zecken (und auch andere Parasiten) wieder unterwegs.

Insekten

Es sieht ja spaßig aus, wenn dein Hund nach Fliegen schnappt. Wenn es aber Wespen, Bienen, Hummeln und Co. Sind, dann kann das höchst gefährlich werden. Denn ein Stich im Maul kann zu Schwellungen führen, im Hals erst recht und dann wird es gefährlich. Ganz davon abgesehen, dass Wildbienen (dazu zählen auch Hummeln) nicht getötet werden sollen.

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